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Asylsuchende und Flüchtlinge in Forstinning

Aktuelle Situation:

 

(Stand: 17.05.2016)

Die bayerischen Staatsregierung hat in ihrer Pressemitteilung vom 26.04.2016 (http://www.bayern.de/bericht-aus-der-kabinettssitzung-vom-26-april-2016/?seite=1579) bekannt gegeben, dass beim Ausbau und Betrieb von Erstaufnahmeeinrichtungen noch stärker auf mietkostenfrei zur Verfügung stehende Bundesliegenschaften zurückgegriffen werden soll. Asylbewerber werden künftig länger in den Erstaufnahmeeinrichtungen untergebracht.

„Wir wollen unsere bayerischen Kommunen entlasten. Deshalb treiben wir den Ausbau der Gemeinschaftsunterkünfte weiter voran. Die bisherigen Plätze in der dezentralen Unterbringung sollen sukzessive entweder in Gemeinschaftsunterkünfte umgewandelt werden oder als Wohnraum für anerkannte Asylbewerber dienen“, so Sozialministerien Emilia Müller.

Die Asylbewerberzahlen bewegen sich auch im April auf dem Niveau des Vormonats. Damit ist die Zahl der Grenzübertritte und Direktzugänge von Asylsuchenden in den Aufnahmeeinrichtungen im Vergleich zu den ersten beiden Monaten des Jahres deutlich gesunken. Kamen im Januar noch fast 75.000 Asylbewerber nach Bayern, waren es im Februar 41.600 und im März rd. 6.600. In den ersten drei Aprilwochen waren es 4.200.

Die Planungen für den Bau einer dezentralen Unterkunft durch das Landratsamt Ebersberg bei uns in Forstininng auf der Wiese zwischen Bauhof und Beachvolleyballfeld werden derzeit aufgrund der o.g. Situation nicht weitergeführt. Wann die Planungen fortgeführt werden und eine Umsetzung bzw. Bebauung der Fläche erfolgt, kann derzeit nicht datiert werden.

 

 

(Stand: 25.11.2015)

In Forstinning werden derzeit einige Gebäude und Unterkünfte von der zuständigen Behörde für die Asylarbeit, dem Landratsamt Ebersberg, geprüft.

Des Weiteren wurden dem Landkreis Ebersberg seitens der Gemeinde die Nutzung von Flächen zum Zwecke der Flüchtlingsunterbringung angeboten.

Derzeit befindet sich das Landratsamt Ebersberg in der Prüfung der geeigneten Nutzung der Flächen.

 

 

Allgemeine Informationen:

 

Die Aufnahme von Flüchtlingen ist nicht nur eine humanitäre Verpflichtung!

Der Anspruch auf Zuflucht vor politischer Verfolgung hat in Deutschland Verfassungsrang. In Europa gelten die Grundrechtecharta und die Europäische Menschenrechtskonvention. Die Genfer Flüchtlingskonvention ist weltweit in 147 Staaten gültig. Auf dieser Grundlage haben Flüchtlinge ein Recht auf eine faire Prüfung ihrer Schutzbedürftigkeit. Für die Bundesrepublik ist der Schutz von Flüchtlingen eigener Anspruch und Verpflichtung zugleich.

 

Warum flüchten derzeit so viele Menschen?

In vielen afrikanischen Staaten (z.B. Eritrea oder Somalia) herrscht eine Militärdiktatur. Die Vereinten Nationen berichten von andauernden, schwerwiegenden Menschenrechtsverletzungen, willkürlichen Tötungen, Verhaftungen, Folter, fehlender Meinungs-, Religions- und Versammlungsfreiheit. Auch von einer Rekrutierung von Kindern (ca.70.000 in Somalia) für den bewaffneten Kampf wird berichtet.

Auch in Syrien herrscht seit 2011 ein Bürgerkrieg. Die Vereinten Nationen geben an, dass von März 2011 bis März 2015 ca. 220.000 Menschen getötet wurden. Rund 11,6 Millionen Syrer sind auf der Flucht (vier Millionen Syrer flohen aus ihrem Land und 7,6 Millionen sind innerhalb Syriens auf der Flucht). Die UNO bezeichnete die Flüchtlingskrise im Februar 2014 als die schlimmste seit dem Völkermord in Ruanda in den 1990er-Jahren.

 

Wie lange bleiben die Asylsuchenden?

Bis zur Anerkennung oder Ablehnung des Asylantrages. Dies kann derzeit auch über ein Jahr oder länger dauern.

 

Helferkreis Forstinning

Das hohe Maß an Engagement der Helferkreise in den verschiedensten Gemeinden zeigt aber, dass sich die Bevölkerung die Unterstützung der Flüchtlinge zur Aufgabe gemacht hat und hilft, wo man helfen kann. Und so gibt es auch in Forstinning schon eine große Bereitschaft zu helfen. Gut 50 Personen haben sich bei der Gemeinde gemeldet und ihre Arbeit im ehrenamtlichen Helferkreis angeboten. Und das, obwohl derzeit noch keine Flüchtlinge im Ort wohnen.

Begleitet und koordiniert wird der Helferkreis von dem Sozialen Ansprechpartner der Gemeinde, Dipl. Sozialpädagoge (FH)

Öffnet internen Link im aktuellen FensterMathias Weigl

 08121 / 93 09-25

 

 

 

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